VorstellungOtto Buchegger, Tübinger, Herausgeber der TUEPPS So alt wie Gerhard Schröder oder Günter Verheugen (*1944) Kein Wissenschaftler, sondern Privatmann, "Meinung" Auf www.seniorenfreundlich.de ist alles nachlesbar Viele Details sind auf Seniorenmarketing Buch "Senioren besser verstehen" in jeder Buchhandlung erhältlich Motivation der jungen ZuhörerWarum sind Senioren eine interessantes Thema?
Was sind Senioren?Menschen (in Deutschland), die über 60 Jahre alt sind. Sie haben viele schöne Umschreibungen. Silver Surfer, Best Ager, Seasoned People (gereifte Menschen), Generation Opa, Oma, in D auch Alt-68er, in den USA Baby Boomers, also Bezeichnungen für die frühere Jugend. Ich bleibe für 60+ und 70+ bei Senioren, für 80 + bei Alten, für 90+ bei Hochbetagten. Go-Go, Slow-Go, No-Go. Interessant sind auch die Schimpfworte (Uhu = Unter Hundert, Gruftis, Alte Säcke, Hutträger). Vermeidung des Begriffs duch neutrale Ausdrücke (z.B. Seniorenteller = Kleine Portion, Seniorenschuhe = Komfortschuhe, Seniorenurlaub = Wellnesseurlaub) oder durch Themenansprache (Briefmarkensammler, Modelleisenbauer). Negativ ist immer der Zusammenhang mit Defiziten (Kukidentfernsehen, Kukidentreisen). Es kommen immer wieder neue dazu, sie werden insgesamt immer mehr und ihre Struktur verändert sich permanent, aber nicht sehr schnell. Es ist ein langer Zeitraum, der beschrieben werden soll, mindestens 30 Jahre! Jeder Senior ist einzigartig, wie Schneeflocken auf ihrem langen Flug. Es ist schwierig, größere Kohorten zu definieren, d.h. gleichartige Gruppen. Mehr Seniorinnen als Senioren. Bei 75 ist das Verhältnis schon 2:1. Geschlechtsspezifische Unterschiede sind weniger wichtig, Bildung schon. Auch schon Senioren als Kinder! Zugriff eher über Enkelkinder! Qualität, Vertrauen, Transparenz und Gesellschaft spielen eine große Rolle. Egoismus steigt, Zukunftsinteresse nimmt ab. Alte Menschen sind nicht dumm und auch nicht behindert, aber doch anders. Mit viel Zeit und Erfahrung kann man viel kompensieren. Es ist eine große individuelle und auch gesellschaftliche Leistung, alt zu werden (zu können). Was sind die Ursachen für den demographischen Wandel?Wohlstand Bessere Gesundheit und Lebensbedingungen, Arbeitsschutz, Wohnungen Wegfall der Großfamilie, Kinderlosigkeit (es werden in D zu wenige Kinder geboren) Zu frühes und zu apruptes Arbeitsende (zu viele echte Ruheständler) Grobe Senioren Einteilung, über die auftretenden Defizite
Es ist für Nichtsenioren schwierig, die Senioren - Welt zu verstehenAge Explorer ® , eine Art Taucheranzug (mehr Sensibilisierung, als praktisches Mittel, weil man damit zwar körperliche Tätigkeiten, nicht aber den Mindset simulieren kann). Befragung ist extrem unzuverlässig, Senioren "lügen" häufig, aus Scham, aus Selbstwertgefühl, aus Unkenntnis (Schlaf vorm Fernseher, Seniorenauto). Senioren - Forschung hat lange Zeit nicht existiert. Hilfreich wäre ein gemeinsames Leben, dann versteht man sie gut. Am besten Useablitiy Labs, mit Senioren als Testpersonen. Problem der Jungen: Wie die Welt sein sollte und nicht wie sie ist. Was funktioniert, lehrt nur die Praxis. Gute Schule: Lehrer für Senioren, z.B. im Umgang mit dem Computer. Trial and Error funktioniert nicht mehr, sondern nur Vereinfachung und Routine. Ease of Learning ist wichtiger als Ease of Use. Prägende Zeiträume als VorgabenIn Lebenslinien denken, Zeitgeschichte verstehen, an gute Zeiten anknüpfen Kindheit: Zuversicht, Optimismus, Freude am Leben Geburt + 10 bis 20: Musik, Kunst, Emotionen Geburt + 20 bis 30: Beruf, Familie Geburt + 30 bis 40: Finanzen, Immobilen Geburt + 25: Kovergenz der Demenzkranken Jahre des größten Berufserfolges, Höhepunkte der Macht Das Zurückversetzen durch Äußerlichkeiten macht die Senioren jünger. Größere Krisen (Tod von nahen Angehörigen, Scheidung, schwere Krankheit) Im Alter verstärken sich die Charakterzüge, sowohl zum Positiven wie auch zum Negativen Körperliche VeränderungenSowohl schleichend, wie auch plötzlich (Sturz, Schlaganfall) Hören
Sehen
Gelenke, Schmerzen, keine Stufen, keine Drehbewegungen der Hand Alles langsamer, beschwerlicher, Trend zur Vermeidung und Passivität Blase, Inkontinenz (Toiletten, Pausen) Durch schnellere Ermüdung anderer Lebensrhytmus, Bettflucht Demenz Andere VeränderungenKinder aus dem Haus, Haus / Wohnung zu groß, Besitz wird zur Belastung Wesentlich niedrigeres Einkommen Partner stirbt MedienabhängigkeitWeniger eigene Medien, als mehr Seniorenfreundlichkeit Medien kommen immer mehr ins Haus, Abhängigkeit steigt Einsamkeit ist das Hauptproblem MedieneinsatzPersönliches Gespräch, Alte grüßen! Kaffeehaus Fernsehen - Altenfernsehen für Demente in Hauspflege Radio, Internetradio Telefon, Telefonketten, Salons, Klubs, Treffen Tageszeitung, Todesanzeigen, Format Fernsehzeitung, Rätsel Gesundheit, Apothekenumschau Internet
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