GESCHENKE: LERNEN und REISEN

Es gibt ein immer größer werdendes Angebot an Infotainment für Senioren sich weiterzubilden. Von Vorträgen und Kursen bis zur Seniorenuniversität. Ähnliches gilt für Reisen, von kurzen Exkursionen und Wanderungen bis zu speziellen Seniorenreisen. Und viele Menschen nehmen diese Angebote auch wahr.

Werden sie nicht wahrgenommen, dann sind es meist zwei Gründe, die davon abhalten: Es fehlt an Geld und es fehlt an "jemandem, der mitgeht", sprich an der Begleitung. Für beides kann man nun Geschenke anbieten.

Natürlich müssen die Angebote für die Betroffenen passen. Es macht wenig Sinn, wenn dabei die Beschenkten total überfordert werden. Allerdings, eine kleine Herausforderung dürfen sie schon darstellen. Im Zweifel muss man einfach ausprobieren, wann noch passt.

So habe ich meine alte Mutter viel im Auto herumkutschiert. Es waren immer nur Tagesfahrten, die sie aber sehr genossen hat, besonders wenn es in Gegenden ging, die sie von ihrer Jugend her gekannt hat.

Kann man nicht selbst als Begleitung einspringen, dann lädt man einfach auch Freunde zu den Veranstaltungen oder auch Reisen ein. Meist sind gar nicht  die Kosten das so das große Problem, sondern es ist die Angst vor dem noch Unbekannten und die kann man mit einer vertrauten Person viel leichter überwinden.

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Für Städter gibt es eine preiswerte Art des Herumkommens, das ist die Senioren-Netzkarte. Auch wer im Alltag keine brauchen würde, weil er alle seine Besorgungen in der Nachbarschaft erledigen kann, wird sie schätzen und sie sind daher auch ein ideales Seniorengeschenk. Für meist wenig Geld kann man damit Freiheit und Mobilität schenken.

Anbieter von Netzkarten sollten darauf Rücksicht nehmen, dass Senioren diese Karten gerne vergessen oder auch verlieren. Man muss sie also personalisieren und es muss möglich sein, dass Kontrollpersonal mit Angabe von Name, Adresse und Geburtstdatum überprüfen kann, ob man berechtigt ist zu fahren. Mit moderner Technik sollte das kein Problem mehr sein.

Denn oft wird das Monatsende übersehen und so wird der Senior scheinbar zum ungewollten Schwarzfahrer, obwohl er seine Karte ja bezahlt hat oder durch Dauerauftrag bezahlen lässt. Er hat sie eben manchmal nicht dabei. Auch zeitliche Beschränkungen machen wenig Sinn und sollten besser wegfallen. Jeder, der über 60 ist, sollte damit jederzeit fahren können. Das ist seniorenfreundlich!

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